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Pressebericht - Hygienemanagement auf digitalem Weg

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Sowohl bei der Unterhaltsreinigung als auch bei der hygienischen Säuberung von Maschinen und Anlagen greifen Lebensmit­telhersteller oft auf externe Dienstleister zu­rück. Dabei ist eine sichere und zuverlässige Steuerung der Auftragnehmer wichtig, um Fehler zu vermeiden, die sonst womöglich ernste Auswirkungen haben können. Das ist nicht einfach, denn die Arbeitsqualität der Dienstleister lässt sich im Voraus nicht er­kennen. Auch eine unterschiedliche Firmen­kultur oder Sprachbarrieren können dazu beitragen. dass Fehler im Reinigungsma­nagement passieren. Modeme IT-Infrastruk­tur hilft nicht nur dabei, die Arbeit von Auftragnehmern schnell und unkompliziert überprüfen zu können, sondern auch, Ab­läufe zu sichern und - im Fall der Fälle - Probleme schnell zu beheben.

Anforderungen festlegen

Der erste Schritt, um alle Pflichten eines Reinigungsteams im Griff zu behalten, ist das Erstellen eines Anforderungskatalogs und einer entsprechenden Checkliste. Alle Aufgaben. vom Intervall für das Entleeren der Mülleimer bis zu speziellen Anforderun­gen in den sensiblen Hygienezonen, können hier mit Zielvorgaben festgelegt werden. Aus dem Anforderungskatalog lässt sich mithilfe von Checklisten ein Überblick her­stellen, wo, wann und wie oft eine Aufgabe ausgeführt und kontrolliert werden muss. Auch die Zuordnung dieser Aufgaben zu Mitarbeitern oder externen Dienstleistern wird festgelegt. Eine entsprechende Planung für die Arbeitsorganisation kann beispiels­weise folgende Kategorien enthalten:

  • Bezeichnung der Maßnahme
  • Beschreibung der einzelnen Tätigkeit
  • Einteilung des Bereichs innerhalb des Reinigungsmanagements
  • Sollwerte
  • Kriterien
  • Infotyp
  • Sortierung
  • Zuteilung von Objekthandbuch, Qualitätskontrollen, Raumnutzung, Arbeitsmitteln, Mitarbeitern und Bereichsleitern

Durch eine kluge und sorgfältige Einrich­tung von Checklisten erleichtern sich Quali­täts- und Hygienebeauftragte die Arbeit
dann, wenn es darauf ankommt: Sind alle Reinigungsgeräte einsatzfähig? Sind Ver­brauchsmittel wie Handschuhe und Haar­netze noch vorrätig oder müssen sie bestellt werden? Sind alle sicherheitsrelevanten As­pekte wie Schließ- und Zutrittsverwaltung geklärt?
Alle wichtigen Prüfpunkte sollten vorab ka­tegorisiert und mit Sollwerten gewichtet werden: Dazu kann auch das Hinterlegen von Fotos, die den gewünschten Soll­
zustand abbilden, gehören. Am Einsatztag können dann alle Vorgaben geprüft und ab­gehakt werden.

Per Knopfdruck zum Überblick

Bei Softwarelösungen wie dem e-QSS erhal­ten QM-Verantwortliche per Knopfdruck ei­nen kompletten Überblick über den Status aller Reinigungsvorgänge. AufWunsch auch als Übersicht. die mehrere Gebäude einbe­zieht, wenn diese von einer zentralen Stelle aus betreut werden. Dabei erhalten Ent­scheider in der Lebensmittelproduktion sofort Einsicht in die aktuellen Vorgänge im Unternehmen; beispielsweise, wenn das Reinigungsteam eine bestimmte Hygiene­zone betreten hat. Darüber hinaus können Auftragstickets vergeben und deren Status überprüft werden: Wird beim Sauberma­chen entdeckt, dass eine Mäusebox beschä­digt ist, kann der Reinigungsmitarbeiter sofort die zuständige Stelle informieren - und diese hakt das Ticket als erledigt ab, sobald wieder alles funktioniert.
Auch wichtige Kennzahlen wie der Quali­tätsverlauf oder die Zeiterfassung wichtiger Maßnahmen können hierüber gesteuert werden. Mit einer Maßnahmenverwaltung können Qualitätsmanager außerdem einem Auftragsticket mehrere Maßnahmenschritte zuordnen.
Ein weiterer digitaler Helfer sind QR-Codes, die in den Workflow des Reinigungsma­nagements integriert werden - wodurch Aufträge oder Reklamationen schnell und einfach ausgelöst werden. Wurde das Ent­leeren eines Mülleimers vergessen, kann der Anwender sofort mittels QR-Code und Smartphone eine Meldung an den Reini­gungsdienstleister absetzen. Eine optimale Voraussetzung, um kontinuierliche Verbesse­rungsprozesse im Unternehmen umzuset­zen. Nicht nur die alltäglichen Arbeitsabläu­fe werden dadurch schneller und effizienter. Auch eine enge Verzahnung zwischen den weiteren Aufgaben des Qualitätsmanage­ments - wie zum Beispiel der Glas- und Verpackungsdokumentation - und anderen betrieblichen Abteilungen wird ohne gro­ßen Aufwand durch die digitale Kommuni­kation möglich.

Touchscreen statt Papierberg

Wer die Arbeitsqualität der Reinigungskräfte steuern will, braucht keine Papierchecklis­ten mehr. Für routinemäßige Kontrollrund­gänge werden Mitarbeiter mit Smartphones ausgestattet: Vor Ort haken sie dann schnell und einfach ab, ob alle Vorgaben in Sachen Sauberkeit eingehalten wurden. So kann die Qualität der Reinigungsarbeiten schnell und einfach sichergestellt werden. Soll das Reini­gungsmanagement direkt mit der Lebens­mittelhygiene verknüpft werden. lassen sich auch IFS- oder HACCP-Listen vorab im Sys­tem hinterlegen. Die direkte Kopplung der stationären IT-Infrastruktur am PC-Arbeits­platz mit Apps für das Smartphone macht den mobilen Einsatz überall im Unterneh­men möglich. Ein wichtiger Vorteil, gerade wenn Herstellung, Lagerung. Verpackung und Transport von Lebensmitteln räumlich weit auseinanderliegen. Auch die Weiterlei­tung aller Informationen findet voll auto­matisiert statt. So landen die Ergebnisse von Hygiene-Checks umgehend bei Geschäfts­führung oder der Unternehmenskommuni­kation - die in jeder Situation immer auf al­le Fakten zugreifen kann. Dort können sie dann für Lieferantenaudits genutzt oder bei der Planung von Schulungen und Fortbil­dungen eingesetzt werden.
Auf diesem Weg schaffen Lebensmittelpro­duzenten einen hohen Standard in der Hy­giene, können sich sicher sein, rechtliche Standards einzuhalten und durch hohe Qua­lität in allen Abläufen für ein positives Un­ternehmensimage sorgen.

 

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